Ein Bericht über die Pflaume

Op dem Maat, op dem Maat, stonn die Buure
Decke Eier, fuhle Prumme, lange Muhre …
“ (Karnevalsband ‚De Räuber‘)

In Bayern sagt man Datschi, in Köln sagt man Prummetaat, doch meinen tuen sie im Grunde doch alle das gleiche… PFLAUMENKUCHEN! (Gut einmal von dem feinen Unterschied zwischen der Pflaume und der Zwetschge abgesehen …Hierzu findest du unten noch etwas mehr Wissenswertes)

Und den besten Pflaumenkuchen gibt es immer noch bei Oma! Das denken (sicherlich berechtigterweise) wahrscheinlich viele von euch. Doch gibt es auch außerhalb von Omas Küche gerade jetzt überall und in jeglicher Form ein Stück Pflaumenkuchen oder andere Pflaumen-Leckereien zu genießen. Habt ihr sie schon gekostet, die leckere Herbst-Frucht? Bevor wir in wenigen Wochen so richtig in die Apfel-Saison starten lohnt es sich gerade jetzt eines der vielen Cafés in Bonn und Region zu besuchen und ein köstliches Stück Pflaumenkuchen zu genießen.

Schaut für eine Auswahl an wundervollen Cafés doch gerne nochmal in unseren Beitrag vom 30. Juli 2020.


Oder ihr besucht einen der zahlreichen Wochenmärkte und Hofverkäufe in der Region Bonn, besorgt euch eure eigenen Pflaumen und lasst diese im hauseigenen Backofen auf einem leckeren Hefeteig zu eurer eigenen Prummetaat heranbacken. Eure Freunde und Familien freuen sich sicher über ein Stück selbstgebackenen Pflaumenkuchen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Genießen und selber backen!


Klugscheißer-Wissen

Was ist der Unterschied zwischen einer Pflaume und einer Zwetschge?
Die aromatische Pflaume ist rund, blau und im Gegensatz zu den länglichen Zwetschgen saftiger. Die Zwetschge lässt sich im Gegensatz zu anderen Pflaumensorten leichter entsteinen, hat ein eher festes Fruchtfleisch, das auch nach dem Erhitzen seine Form behält. Habt ihr es gewusst?

Übrigens gibt es da noch eine Geschichte …

Der Römer, der die erste Pflaumen nach Colognia brachte sagte dem damaligen Germanen: „Hallo werter Herr Germane, möchten Sie mal meine Prunus Domestica (lateinisch für Pflaume) probieren?“ Und der schwerhörige Germane schrie: „Wat willst du? Dat isch dinge Prumme probiere? Ist da Alkohol drin?“ So kam der Römer auf den Gedanken Pflaumen zur Weinherstellung zu verwenden. So lernen die Kulturen voneinander.

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