Lustig, lustig, traleralera!

So singen heute Groß & Klein und hoffen, dass der Nikolaus auch gewiss etwas auf den Teller gelegt oder in den geputzten Schuh gesteckt hat.


Immer am 6. Dezember – wahrscheinlich der Todestag – feiern wir das Fest des Heiligen Nikolaus und gedenken dabei wir dem Heiligen Bischof von Myra. Er wurde etwa im Jahr 270 bis 350 in der kleinasiatischen Stadt Patara in Lykien geboren. Das liegt etwa 100 km südwestlich von Antalya, der heutigen Türkei.

Sein Vater wünschte sich den Sohn als Überwinder der Untugenden und nannte ihn deshalb Nikolaus. Der Name bedeutet im Griechischen Sieg(reich)er des Volkes.

Schon früh ging Nikolaus im Hause des gelehrten Bischofs von Patara ein und aus.

Als seine Eltern starben, war Nikolaus wahrscheinlich noch nicht einmal volljährig. Der ererbte Reichtum seiner Eltern erschien ihm allerdings nur als Bürde. Darum überließ er einen Großteil des Erbes dem Bischof von Patara, damit er die Armen der Stadt unterstützen konnte.

Mit 19 Jahren wurde Nikolaus zum Priester geweiht. Nachdem auch der Bischof starb, sollte Nikolaus dessen Stelle einnehmen. Doch er lehnte das hohe Amt ab und ging nach Myra wo er sich für immer niederließ.

Aber auch in Myra trug man ihm schon bald die Bischofsweihe an, der er sich nun nicht mehr entziehen konnte. Er war ein guter Bischof und galt als barmherzig und mildtätig. Nächstenliebe und Uneigennützigkeit waren sein Lebensauftrag.


Damit Ihr den Nikolaus auch erkennen könnt:

Die traditionelle Nikolausbekleidung besteht aus Rauchmantel, Albe, Mitra und Hirtenstab. Nicht zu verwechseln mit der Figur des Weihnachtsmannes und der Darstellung mit roter Kutte, weißem Pelzkragen und Zipfelmütze, wie man ihn aus Amerika kennt.


Kommentar verfassen