Schauplatz Bonn – Bücher in und um Bonn! – Romane

Bücher lesen heißt Wandern gehen in ferne Welten…

von Jean Paul

Bücher ermöglichen dem Leser eine Reise in ferne Welten zu begehen, neues zu entdecken, eine Auszeit zu finden, sich zu informieren und unbekannte Orte kennen zu lernen!

Zum Abschluss unserer Blogreihe „Schauplatz Bonn – Bücher in und um Bonn“ haben wir eine kleine Auswahl an Romanen für euch zusammengestellt.

Wir wünschen: Viel Spaß beim Lesen!


Schauplatz Bonn – Romane in und um Bonn!

„Rheinblick“ Brigitte Glaser
Deutschland, im November 1972: Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als der Koalitionspoker nach der Bundestagswahl härter wird, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung. Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit einer Klinik auf dem Venusberg die junge Logopädin Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Doch auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden?

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„Das kleine Altstadthotel“ – Anne Labus
Mit ihrem Mann Jörg führt Inga eine gemeinsame Firma und eigentlich könnte alles wunderbar sein – wenn Inga ihren Mann nicht bei einem Seitensprung mit der jungen Buchhalterin erwischt hätte. Hals über Kopf flieht Inga zu ihrer Freundin Judith, die auf Spiekeroog das Hotel „Inselfriede“ führt. Fernab von allem kommt Inga nach Jahren endlich wieder zur Ruhe und zum Nachdenken. Führt sie wirklich das Leben, das sie sich immer gewünscht hat? Oder gibt es da noch mehr? Unter den Gästen lernt Inga auch Hildegard kennen, die in der Bonner Altstadt ein kleines Hotel führt, und ihren Sohn Stefan, der um seine verstorbene Freundin trauert. Inga und Stefan verstehen sich auf Anhieb und auf einmal schwirren tausend Schmetterlinge in Ingas Bauch umher. Doch dann erhält Inga einen Anruf von ihrem Vater. Sie muss nach Hause kommen, denn ihre Firma steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten. Schweren Herzens entschließt sich Inga wieder nach Hause zu fahren … Ein wunderbarer Roman über ungeahnte Chancen, Neuanfänge und das Chaos, das sich Leben nennt!


„Raumpatrouille“ – Matthias Brandt
Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von mysteriösen Postboten und kriegsbeschädigten Religionslehrern. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist. Erzählt wird von kuriosen Fahrradausflügen, monströsen Fußballniederlagen und von gleichermaßen geheimnisumwobenen wie geliebten Eltern, von einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören. Matthias Brandt zeigt mit seinem literarischen Debüt, dass er nicht nur ein herausragender Schauspieler, sondern auch ein großartiger Schriftsteller ist.

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