Die Tradition von Osternest und Osterkorb

Ostern ist nicht nur ein hoher christlicher Feiertag, sondern auch für die ganze Familie ein sehr besonderes Fest. Am Ostersonntag werden traditionell bunte Ostereier, Schokoladenhasen und kleine Überraschungen in Nestern oder Körbchen versteckt.

Seit meiner Kindheit gibt es für Groß und Klein ebenfalls köstlich gefüllte Osternester, die im Garten oder in der Wohnung zwischen Sträuchern, unter Moos oder auf der Wiese ganz heimlich verdeckt werden.

Ganz klar ist es nicht, woher die Tradition des Ostereiersuchens kommt. Es gibt nur einige Mythen, die aber nicht fest belegt werden können. Hart gekocht wurden die Eier früher, damit sie sich über die lange Fastenzeit hinaushalten, denn in diesem Zustand sind sie natürlich viel länger zu gebrauchen als rohe Eier. Die gekochten Eier wurden gleich am Anfang bunt eingefärbt, um sie von den anderen unterscheiden zu können. Das Färben und Kochen hatte also vor allem praktische Gründe.

Das Ritual des Versteckens lässt sich scheinbar ursprünglich auf einen heidnischen Brauch zurückführen. Vor der Christianisierung wurden im Frühjahr Eier verschenkt, um die Göttin Ostara zu ehren. Die Kirche soll diesen nicht christlichen Brauch irgendwann verboten haben, was dazu geführt hat, dass die Eier zum Verschenken versteckt wurden. Wie viel Wahres dieser Mythos beinhaltet, ist allerdings nicht eindeutig. Dennoch darf die alljährliche Eiersuche an Ostern nicht fehlen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Suchen. Seid aufmerksam und haltet die Augen offen!

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