Camping mal anders!

Camping war noch nie so Euer Ding? Mal ist es zu heiß im Zelt, dann wieder zu kalt. Camping im Regen macht nicht die allergrößte Freude und dann auch noch die ganzen kleinen Krabbeltierchen und Mücken. So richtig zur Ruhe kommt man da meistens nicht…

Über all das müsst ihr Euch im Indoor-Camping-Hostel in Bonn keine Gedanken machen! Hier könnt ihr zwar keinen Sternenhimmel beobachten und Sternschnuppen zählen, aber dort ist es mindestens genauso schön und stilecht wie im Freien. Das Team des BaseCamp hat uns einige spannende Fakten über dieses einzigartige Erlebnis berichtet. Werft einen Blick hinter die Kulissen.

Was macht das BaseCamp in Bonn so besonders?

„Das BaseCamp ist als Indoor-Camping-Hostel mit seinen thematisch gestalteten historischen Wohnwagen, Airstreams, Zugwaggons und anderen fahrbaren Untersätzen weltweit völlig einzigartig. Seit der Eröffnung 2013 kommen Gäste von überall her, um in der fantasievollen Atmosphäre zu übernachten und einfach hier ihre Zeit zu verbringen. Junge Familien, Backpacker, Studenten, kleine Gruppen, aber auch Senioren und Geschäftsreisende treffen hier aufeinander und erkennen sich schnell als Gleichgesinnte – denn wer ins BaseCamp kommt, will die Dinge eine Weile einfach mal nicht so ernst nehmen und den Alltag außen vor lassen.“

Wie ist die Idee mit den einzigartigen Übernachtungsmöglichkeiten entstanden?

„Die Location war zuvor die Lagerhalle, die irgendwann den Besitzer gewechselt hat und neu genutzt werden sollte. Michael Schlößer, der nebenan das Hotel und Boardinghouse Bonnox sowie zwei weitere Hotels in Bonn betreibt, hatte die Idee, die Halle zu einem Hostel umzufunktionieren. Warum also nicht eine Indoor-Landschaft errichten, in der man übernachten, sich aber auch frei bewegen können würde? Wettergeschützt war man ja, also lag der Gedanke eigentlich auf der Hand. Von dort war der Schritt zu einem Fantasie-Campingplatz nicht mehr weit. Die ersten historischen Wagen wurden herbeigeschafft und von einer Bühnenbauerin thematisch gestaltet. Dann kamen die anderen Vehikel hinzu: zwei Zugwaggons, zwei VW-Bullis, vier US-Airstreams, ein Trabi mit Zeltdach, eine Seilbahngondel und ein fahrbares Tiny House. Alles eingebettet in eine bunte Karibiklandschaft mit allerlei Deko und Spielerei. Kürzlich kam dann noch die alte Bönnsche Bimmel – eine Straßenbahn von 1911 – hinzu, die an den Sommerwochenenden als Cocktailbar fungiert.“

Was beinhaltet Euer Angebot neben den Übernachtungen?

„Das BaseCamp ist zwar zentral ein Hotel, aber zugleich auch eine Eventlocation für öffentliche und geschlossene Veranstaltungen. Von der Geburtstags- oder Hochzeitsfeier über die Konzern-Konferenz bis zum Sinfoniekonzert war schon alles dabei. Indoor-Weihnachtsmärkte, Designmessen, Vintage-Weekends, das jährliche Bonner Holi-Colors-Festival, die einzige schwul-lesbische Manga-Convention Deutschlands – irgendwas ist immer los bei uns. Und wenn nicht gerade übernachtet wird oder ein Event stattfindet, sind garantiert wieder mal Dreharbeiten für eine TV-Produktion im Gange.“

Geht ihr denn selbst gerne campen?

„Das BaseCamp ist ja kein echter Campingplatz, das darf man nicht verwechseln. Wer zu uns kommt, will Camping spielen, und das dann auch noch in Form einer Zeitreise, denn die Wohnwagen stammen allesamt aus den 1950er bis 80er Jahren. Das ist genau der Reiz und der Witz dabei, so wie beim Scooter im Vergleich zum echten Autofahren. Es geht einfach nur um den Spaß an der Sache, ohne die Herausforderungen, die mit der „realen“ Version verbunden sind.“

Herzlichen Dank für das Interview!

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